Warum müssen Otoplastiken regelmäßig überprüft werden?

Es gibt verschiedene Gehörschutz-Produkte, die im Arbeitsschutz angewendet werden. ForSec stellt hochwertige Otoplastiken her, die individuell für die Anwender*innen gefertigt werden. Dabei werden bei der Erstellung die Arbeitsumgebung, der Einsatzzweck und anatomische Besonderheiten beachtet.

Im Arbeitsalltag werden sie stark beansprucht. Regelmäßig getragen ergeben sich hundertfaches Einsetzen und Entfernen. Zusätzlich können Verschmutzungen und Temperaturschwankungen das Silikon oder Acryl sowie den Filter beeinträchtigen.

Der häufigste Grund für eine nicht mehr passende Otoplastik ist allerdings eine körperliche Passformveränderung durch Zunehmen oder Abnehmen. Auch diese würde bei der Prüfung festgestellt werden. Gleichzeitig ermöglicht die Überprüfung, die Handhabung besonders das Einsetzen noch einmal zu besprechen. Dies führt neben der rein funktionalen Kontrolle auch zu einer höheren Akzeptanz bei den Anwender*innen. Eine richtig sitzende Otoplastik schützt das Gehör und bietet einen hohen Tragekomfort.

Eine perfekt angepasst Otoplastik sollte regelmäßig gereinigt und überprüft werden. Das schützt den Filter ebenso wie das Silikon oder Acryl und damit die Funktion als betrieblichen Gehörschutz.  (Bild © ForSec)

Eine perfekt angepasst Otoplastik sollte regelmäßig gereinigt und überprüft werden. Das schützt den Filter ebenso wie das Silikon oder Acryl und damit die Funktion als betrieblichen Gehörschutz. (Bild © ForSec)

Überprüfung erfolgt bei Ausgabe und regelmäßig nach drei Jahren

Bei fachgerechter Herstellung und einer Funktionskontrolle bei Auslieferung ist die Schutzwirkung der Otoplastiken gewährleistet. Dies bedeutet, dass jede Otoplastik individuell an den Benutzer*innen des Gehörschutzes mit der vom Hersteller angegebenen Methode geprüft werden muss. Und dies als echte Funktionskontrolle vor dem ersten Einsatz!

Langfristig ist für die Schutzwirkung der Otoplastiken der Unternehmer verantwortlich. Durch wiederkehrende Kontrollmessungen muss er nach §8 der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung den ordnungsgemäßen Zustand des Gehörschutzes prüfen. Spätestens alle drei Jahre muss diese Prüfung erfolgen. Kein anderer Gehörschutz, außer der individuell gefertigten Otoplastiken, wird vor Anwendung im Lärmbereich geprüft und nach einem festgelegten Zeitraum auf ihre volle Funktionsweise überprüft.

Gründe für das Durchfallen bei der Funktionskontrolle nach Häufigkeit:

  • Veränderung der Anatomie der Anwender*innen durch Zu- oder Abnehmen
  • Handhabungsfehler – Hauptgrund des Nichtbestehens G20 bei Standard Gehörschutz
  • Defekte Otoplastik

Wichtig ist nicht mit der Funktionskontrolle zu warten, bis eine Veränderung auffällt, sondern wirklich den vorgeschriebenen drei Jahres-Rhythmus einzuhalten. ForSec Otoplastiken halten bis zu 6,5 Jahre. Das entspricht insgesamt 3 Funktionstests des Gehörschutzes mit den jeweiligen Anwender*innen.

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